Ölands Fotoklubb zu Besuch

 

Pandemiebedingt wurde der Besuch von Ölands Fotoklubb im Nordosten Deutschlands bereits zweimal verschoben. Vom 25. bis 29. Mai 2022 wurde die Planung dann aber endlich in die Tat umgesetzt. 8 Mitglieder des schwedischen Partnervereins trafen sich mit den Teterower Fotofreunden an mehreren Tagen zu gemeinsamen Unternehmungen. Das Programm wurde so geplant, dass von möglichst allem etwas dabei war. Zum einen sollten interessante Fotomotive bei den vielen Ausflügen angeboten werden und dann sollte natürlich auch das gesellige Beieinandersein nicht zu kurz kommen. Ganz klar, dass bei so vielen Aktivitäten und so vielen Fotografen eine ganze Menge Fotos entstanden sind. Nachfolgend ein kleiner Bericht und einige Bilder dieser Tage.


Am 25. Mai trafen die schwedischen Gäste in Bartelshagen ein. Im dortigen Gutshaus wurde ihnen von Sabine und Uwe eine tolle Unterkunft geboten und auch für das erste gemeinsame Treffen war das alte Gebäude sehr gut geeignet. Kurz nach dem Eintreffen wurde der Grill aktiviert und während dieser auf Temperatur kam, wurde das erste Treffen in Deutschland mit einem Glas Sekt gestartet. Anschließend ließen sich einige dazu hinreißen gemeinsam ein altes plattdeutsches Lied zu singen.

 


Nach dem Grillen durfte das obligatorische Gruppenfoto natürlich nicht fehlen.

Gruppenfoto vom 1. Abend - Jörg Asmus
Gruppenfoto vom 1. Abend - Jörg Asmus


Am Vormittag unseres ersten Ausflugstages suchte ein Teil das Naturschutzgebiet Aalbude auf und die andere Gruppe begab sich zunächst in das Nebeltal. Die Fotoausbeute im Naturschutzgebiet Aalbude waren aufgrund des Windes überschaubar. Im Nebeltal lohnte es sich in dieser Hinsicht dann doch etwas mehr. Dort starteten wir zunächst an der Wassermühle in Kuchelmiß und durchwanderten das Nebeltal bis zum Parkplatz nahe Serrahn.

Die Gruppe, welche die Peene bzw. den Kummerower See aufsuchten, trafen dann auch auf einige Ausflügler, die ihren Herrentagausflug in größerer Runde unternahmen.

Nach der langen Wanderung wieder zurück am Parkplatz Wassermühle. Da hatte manch einer sich Kaffee, Wasser oder auch Bier und eine Stärkung verdient.

Erschöpft am Parkplatz Wassermühle - Staffan Arvegård
Erschöpft am Parkplatz Wassermühle - Staffan Arvegård
Nach einer kurzen Pause ging es dann auch bald weiter - Staffan Arvegård
Nach einer kurzen Pause ging es dann auch bald weiter - Staffan Arvegård

Dann starteten beide Gruppen zum gemeinsamen Besuch der Sternwarte in Remplin. Uwe hatte zuvor den Schlüssel besorgt, so dass wir die Sternwarte auch von Innen anschauen durften. Natürlich ließen sich auch aus der Höhe besondere Fotos machen.

Die Sternwarte Remplin - Staffan Arvegård
Die Sternwarte Remplin - Staffan Arvegård
Zwei Fotofreunde - Gerhard Bludau
Zwei Fotofreunde - Gerhard Bludau
Die Sternwarte Remplin - Sabine Grimm
Die Sternwarte Remplin - Sabine Grimm
Der Museumsführer - Gerhard Bludau
Der Museumsführer - Gerhard Bludau
Thea schaut interessiert in Remplin - Gerhard Bludau
Thea schaut interessiert in Remplin - Gerhard Bludau
Treppe in der Sternwarte Remplin - Anders Leander
Treppe in der Sternwarte Remplin - Anders Leander
Interessierte Blicke von oben - Jörg Asmus
Interessierte Blicke von oben - Jörg Asmus
Anglerglück - Britt Edman
Anglerglück - Britt Edman
Nochmal die Sternwarte festhalten - Gerhard Bludau
Nochmal die Sternwarte festhalten - Gerhard Bludau
Teleskop - Christiane Hertel
Teleskop - Christiane Hertel
Sternwarte Remplin - Sabine Grimm
Sternwarte Remplin - Sabine Grimm
Das gleiche Ziel... - Christiane Hertel
Das gleiche Ziel... - Christiane Hertel

Nach unserem Aufenthalt in Remplin begaben wir uns gemeinsam nach Basedow. Dort warteten wir im Garten vor dem Schloss auf unsere private Führung durch die alten Gemäuer. Die Führung hatte Sabine für uns organisiert. Ines hatte zur Überbrückung der Zeit leckeren Kuchen gebacken und Kaffee gab es ebenfalls.

Der 26. Mai begann mit einem Besuch im Rostocker Zoo. Hauptanziehungspunkt waren zu diesem Zeitpunkt natürlich die beiden jungen Eisbärenzwillinge im Polarium. Tolle Tiermotive waren aber auch im Darwineum zu finden oder in den zahlreichen Außenanlagen.

Im Anschluss an den Zoobesuch sollte es nach Warnemünde gehen. Doch da machte uns das Wetter einen ordentlichen Strich durch die Rechnung. Es regnete in Strömen und so ging es für die meisten vorzeitig wieder zurück in Richtung Teterow. Anders schaffte es in Warnemünde noch ein Foto vom Teepott und dem alten Leuchtturm zu machen.

Nach einer Pause trafen sich dann einige Mitglieder der beiden Fotoclubs in der Gaststätte "Zum Hohen Holz". Das Essen, die Bedienung und auch die Stimmung waren sehr gut. Ein großes Lob an die Belegschaft!

Mit dem 27. Mai starteten wir dann auch schon zu unseren letzten gemeinsamen Aktivitäten. Zunächst besuchten wir Heiligendamm, mit seinem Strand, der Seebrücke und der Weißen Stadt am Meer.

Das nächste Ausflugsziel war die Fahrt mit dem Molli. Die Wartezeit bis zur Abfahrt in Richtung Bad Doberan erlaubte uns eine kleine Stärkung einzunehmen. Aber dann ging es los. Der größte Teil unserer Gruppe stieg in Bad Doberan am Bahnhof "Stadtmitte" aus, einige fuhren aufgrund eines Missverständnisses noch weiter bis zur Endstation. Also ging es schnell zu Fuß hinterher. Das Missverständnis hatte natürlich einen Vorteil. Wir konnten uns dem Molli im Detail widmen.

Später ging es dann weiter zum Münster. Nicht nur das Gebäude bietet allerlei Fotomotive, auch in der näheren Umgebung sind verschiedene Motive zu entdecken.

Natürlich ging es auch mit dem Molli wieder zurück nach Heiligendamm und von dort aus fuhren wir anschließend gemeinsam zum Abendessen im Strandschloss Arielle in Börgerende. Das Essen dort war gut, jedoch ließ der Service sehr zu wünschen übrig. Ein äußerst gestresster und unfreundlicher Kellner sorgte dafür, dass das Programm als Gesamtpaket leider nicht vollends als gut bezeichnet werden kann. Aber da ist es wohl wie mit dem Wetter...

Gruppenbild zum Abschluss der Aktivitäten - Jörg Asmus












Zum Ende dieses Beitrags möchte ich noch den Teilnehmern aller Aktivitäten danken und allen die im Vorfeld bei der Organisation mitgeholfen haben. Ein Dankeschön auch an Sabine und Ramona, die die schwedischen Gäste im Gutshaus Bartelshagen versorgten. Die Rückmeldungen von den Öländern waren durchweg gut. Alle waren zufrieden und schwärmten noch Tage später von den vielen Eindrücken. Vielleicht sehen wir uns dann demnächst einmal in Schweden.

Bericht: Jörg Asmus